(A) About: Diskurs des Helden von Troja mit der Schildkröte.
Es war bekanntlich Zenon, ein Philosoph aus Elea, der Achill mit der Schildkröte zusammenbrachte. Aber der berühmte Wettlauf des Helden von Troja mit dem panzerbewehrten Urvieh ist ja mittlerweile zu einem mathematischen Thema mutiert und somit in diesem Kontext uninteressant. Viel ergiebiger ist es doch, die beiden ein Art sokratischen Diskurs führen zu lassen. Zugegeben, keine absolut neue Idee: Ein bekannter Informatiker und Kognitions-Wissenschaftler* hat dies bereits vorexerziert. Doch in Zeiten des Recycling ist es legitim, Ideen zu ‘dekonstruieren’. Im Übrigen hat besagter Wissenschaftler eine männliche Schildkröte – Theo – auftreten lassen, während es sich bei „unserem“ Exemplar zweifelsohne um eine Lady handelt, wofür ihr charmantes Schmunzeln ein eindeutiger Beweis ist.
Also werden Achill und die Schildkröte auf dieser Plattform über digitale Existenz disputieren: zu finden unter „Pages“.
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* Douglas Hofstadter: „Gödel, Escher, Bach“. Klett-Cotta, Erstausgabe 1995.

